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Rechtliches

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Stand: 4. August 2026

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) regeln die Zusammenarbeit zwischen Physio Design (Kontaktdaten siehe Impressum) und ihren Auftraggebern, also Physiotherapiepraxen sowie sonstigen Unternehmern, bei der Konzeption, Gestaltung und Betreuung von Websites.

1.Geltungsbereich und Vertragspartner

Diese AGB gelten für alle Verträge zwischen Physio Design (nachfolgend „Auftragnehmer") und ihren Auftraggebern über die Konzeption, Gestaltung und Umsetzung von Websites sowie damit verbundene Leistungen (z. B. Hosting, Online-Terminbuchung, Einrichtungsunterstützung für das E-Mail-Postfach).

Diese AGB gelten ausschließlich gegenüber Unternehmern im Sinne des § 1 Konsumentenschutzgesetz (KSchG).

Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Geschäftsbedingungen des Auftraggebers werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, der Auftragnehmer stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.

Maßgeblich ist die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gültige, unter physio-design.at/agb abrufbare Fassung dieser AGB.

2.Vertragsschluss

Die Darstellung der Leistungen auf der Website und im Beauftragungsformular stellt kein bindendes Angebot des Auftragnehmers dar, sondern eine Aufforderung an den Auftraggeber, ein Angebot abzugeben.

Mit dem Absenden des Beauftragungsformulars gibt der Auftraggeber ein verbindliches Angebot ab. Der Vertrag kommt erst durch die schriftliche Auftragsbestätigung des Auftragnehmers per E-Mail zustande.

Vor Fertigstellung erhält der Auftraggeber im Rahmen der Entwurfsphase Zugriff auf eine Vorschau-Version (Draft) ohne Einbindung von Drittdiensten wie Terminbuchung, Formularversand oder Domain-Anbindung. Erst nach schriftlicher Freigabe (Abnahme gemäß Punkt 3) wird die finale Website mit allen beauftragten Funktionen umgesetzt.

3.Leistungsumfang und Lieferung

Der Leistungsumfang richtet sich nach dem beauftragten Paket (Essential, Growth oder Premium) sowie den zusätzlich gebuchten Optionen gemäß Beauftragungsformular.

Der Auftragnehmer erstellt zunächst einen Website-Entwurf (Draft) auf Grundlage der vom Auftraggeber übermittelten Informationen und Materialien (Texte, Bilder, Logo, Praxisdaten). Der Auftraggeber erhält Gelegenheit, Anmerkungen zum Entwurf zu übermitteln.

Die Website gilt mit der schriftlichen Freigabe durch den Auftraggeber (Abnahme) als vertragsgemäß erbracht. Meldet der Auftraggeber innerhalb von 14 Tagen nach Bereitstellung des Entwurfs keine Mängel oder Änderungswünsche, gilt die Leistung als abgenommen.

Änderungswünsche, die über den vereinbarten Leistungsumfang bzw. die im jeweiligen Paket enthaltenen Korrekturschleifen hinausgehen, werden nach Aufwand gesondert verrechnet; der Auftragnehmer informiert den Auftraggeber vor Durchführung solcher Mehrleistungen über die voraussichtlichen Kosten.

Die Fertigstellung und der Livegang der Website setzen die vollständige Übermittlung der erforderlichen Materialien und Informationen durch den Auftraggeber sowie, bei gebuchter Domain-Option, die Verfügbarkeit bzw. Übertragung der gewünschten Domain voraus.

4.KI-Einsatz und Transparenz

Physio Design setzt bei der Erstellung von Texten und Konzepten KI-gestützte Werkzeuge ein. Sämtliche Inhalte werden vor Auslieferung durch Physio Design geprüft.

Der Auftraggeber ist fachlich verantwortlich für die inhaltliche Richtigkeit aller gesundheitsbezogenen Aussagen. Mit der schriftlichen Freigabe (Abnahme) bestätigt der Auftraggeber die inhaltliche Prüfung und übernimmt die redaktionelle Verantwortung für die veröffentlichten Inhalte im Sinne des Art. 50 Abs. 4 UAbs. 2 der Verordnung (EU) 2024/1689 (KI-Verordnung).

Stellt der Auftraggeber nach Abnahme selbst Inhalte auf die Website ein, liegt die Einhaltung der Transparenzpflichten der KI-Verordnung ausschließlich in seiner Verantwortung.

5.Haftung

Der Auftragnehmer erbringt die vereinbarten Leistungen nach bestem Wissen und mit der Sorgfalt eines ordentlichen Unternehmers.

Für die inhaltliche Richtigkeit von Angaben, die der Auftraggeber zur Verfügung stellt (insb. medizinische bzw. gesundheitsbezogene Inhalte, Praxisdaten, Bildmaterial), haftet ausschließlich der Auftraggeber. Dies gilt insbesondere für die redaktionelle Verantwortung gemäß Punkt 4.

Der Auftragnehmer haftet nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit. Die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ist, soweit gesetzlich zulässig, ausgeschlossen. Die Haftung für Folgeschäden, entgangenen Gewinn und sonstige reine Vermögensschäden ist ausgeschlossen.

Für Inhalte und Verfügbarkeit von Drittdiensten (z. B. Domain-Registrare, Hosting-Anbieter, Zahlungsdienstleister, Formular- oder Buchungsdienste), die im Auftrag oder auf Wunsch des Auftraggebers eingebunden werden, übernimmt der Auftragnehmer keine Haftung.

Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt unberührt.

6.Zahlungsbedingungen

Es gelten die im Beauftragungsformular bzw. Angebot genannten Preise, jeweils netto zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer in Höhe von derzeit 20 %.

Einmalige Paket- und Optionspreise werden wie folgt fällig: 10 % Anzahlung nach Vertragsschluss (Auftragsbestätigung), der Restbetrag vor Livegang der Website.

Wiederkehrende Leistungen (Hosting & technische Betreuung im Rahmen des All-in-One-Pakets) werden monatlich in Rechnung gestellt und bequem per Stripe abgebucht.

Die Einrichtungsunterstützung für das E-Mail-Postfach des Auftraggebers (Anlage-Unterstützung, technische Hinterlegung der DNS-Einträge) wird einmalig verrechnet. Die laufenden Kosten des Postfachs selbst (aktuell rund 8 € netto pro Monat bei Google Workspace) trägt der Auftraggeber direkt gegenüber dem E-Mail-Anbieter; der Auftragnehmer stellt hierfür weder Rechnung noch Abo.

Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Verzugszinsen für unternehmerische Geschäfte (§ 456 UGB) sowie ein pauschaler Verzugsschadenersatz gemäß § 458 UGB.

Der Auftragnehmer ist berechtigt, mit der Umsetzung bzw. dem Livegang bis zum Eingang fälliger Zahlungen zuzuwarten (Zurückbehaltungsrecht).

7.Nutzungs- und Urheberrechte

Mit vollständiger Bezahlung des vereinbarten Entgelts räumt der Auftragnehmer dem Auftraggeber das zeitlich und örtlich unbeschränkte, einfache Nutzungsrecht an der für ihn erstellten Website zur bestimmungsgemäßen Nutzung (Betrieb unter der vereinbarten Domain) ein.

Die Rechte an vom Auftraggeber beigestellten Inhalten (Texte, Bilder, Logo) bleiben hiervon unberührt; der Auftraggeber sichert zu, hierfür über die erforderlichen Rechte zu verfügen, und hält den Auftragnehmer diesbezüglich schad- und klaglos.

Vorlagen, Code-Bausteine, Design-Systeme und sonstige Werkzeuge, die der Auftragnehmer unabhängig vom konkreten Auftrag entwickelt hat, verbleiben im Eigentum des Auftragnehmers.

Eine Nennung des Auftragnehmers als Website-Ersteller (z. B. unauffälliger Link im Footer) ist zulässig, sofern der Auftraggeber nicht ausdrücklich widerspricht.

8.Laufzeit und Kündigung

Der Vertrag über die einmalige Website-Erstellung endet mit vollständiger Leistungserbringung (Abnahme) und Bezahlung.

Verträge über wiederkehrende Leistungen (Hosting & technische Betreuung im Rahmen des All-in-One-Pakets) laufen auf unbestimmte Zeit und sind von beiden Seiten monatlich zum Monatsende schriftlich kündbar.

Die einmalige Einrichtungsunterstützung für das E-Mail-Postfach begründet kein eigenes Dauerschuldverhältnis mit dem Auftragnehmer; das Vertragsverhältnis für das Postfach selbst besteht ausschließlich zwischen dem Auftraggeber und dem E-Mail-Anbieter.

Das Recht beider Parteien zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

Nach Beendigung der Hosting-Leistungen stellt der Auftragnehmer dem Auftraggeber auf Anfrage die Website-Dateien zur Verfügung bzw. unterstützt bei der Migration zu einem anderen Anbieter gegen gesonderte Vereinbarung.

9.Mitwirkungspflichten des Auftraggebers

Der Auftraggeber stellt die für die Erstellung der Website erforderlichen Inhalte (Texte, Bilder, Logo, Praxisdaten) sowie erforderliche Freigaben und Rückmeldungen zeitgerecht zur Verfügung.

Verzögerungen, die durch verspätete oder unvollständige Mitwirkung des Auftraggebers entstehen, verlängern die vereinbarten Liefertermine entsprechend und begründen keinen Verzug des Auftragnehmers.

Der Auftraggeber ist für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Rechtskonformität (insb. berufsrechtliche Vorgaben, Heilmittelwerbegesetz) der von ihm übermittelten und freigegebenen Inhalte selbst verantwortlich.

10.Schlussbestimmungen

Es gilt österreichisches Recht unter Ausschluss der Verweisungsnormen des internationalen Privatrechts und des UN-Kaufrechts.

Als Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag wird das für den Sitz des Auftragnehmers sachlich zuständige Gericht vereinbart.

Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen hiervon unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt eine dem wirtschaftlichen Zweck möglichst nahekommende wirksame Regelung.

Änderungen und Ergänzungen dieses Vertrags bedürfen der Schriftform; dies gilt auch für die Abänderung dieses Schriftformerfordernisses.

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